Biographien

Elena Baumann

Gesang, Klavier, Musikalische Früherziehung, Melodica, Musiktheorie, Musikgeschichte

geboren in Atschinsk bei Krasnojarsk (Sibirien / Russland), wurde schon als kleines Mädchen und als Jugendliche in mehreren Gesangswettbewerben in Russland mit dem ersten Preis gekrönt. Sie studierte jeweils mit Auszeichnung klassischen Gesang und Klavier sowie Musikpädagogik und Ensembleleitung in Irkutsk, zusätzlich Popgesang in Paris und Musikpädagogik in München. Darüber hinaus sammelte sie auch in anderen Bereichen Studien- und Lebenserfahrung: So studierte sie an der Staatlichen Universität für Fremdsprachen in Irkutsk Französisch und Englisch mit Pädagogik und Psychologie für Abschluss Lehramt. An einer juristischen Fachhochschule absolvierte sie schließlich noch Kurse in Rechtswissenschaften, um als Übersetzungsfachkraft in einer internationalen Anwaltskanzlei arbeiten zu können. Doch zuletzt ist sie der Musik und Pädagogik treu geblieben. Schon seit mehreren Jahren arbeitet sie als private Musiklehrerin in München. Sie unterrichtet in einem Privaten Musikinstitut, an der Munich international school of arts, aber auch als Musikpädagogin an der Munich International Ballett School. Außerdem unterrichtet sie als Musik-Dozentin an der Münchner Volkshochschule. Sie begeistert sich insbesondere für den Unterricht auch mit kleinen Kindern und forscht seit Jahren im Bereich der musikalischen Früherziehung. Hier entwickelt sie neue Methoden, die sie im Unterricht auch selbst verwendet. Jahrelang trat sie mit klassischem Gesang sowohl solo als auch mit dem Duchowny-Konzert-Ensemble in Erscheinung. Seit kurzem bereichert sie die Münchner Kulturszene um eine Farbe, die bislang fehlte und bringt Chansons in verschiedenen Sprachen mit dem Hauptthema der Liebe auf die Bühne. Vor fünf Jahren wurde sie in den „Verband Münchner Tonkünstler“ aufgenommen. Elena Baumann kommt aus einer internationalen Familie und hat ihren eigenen Stil gefunden zwischen französischer Eleganz, russischer Herzlichkeit und deutscher Perfektionslust. Dankbar ist sie der großen Künstlerin Edith Piaf, die sie auf dem Weg zu ihrem Lieder-Repertoire inspiriert hat.

Ai Handa

Geige, Barockgeige

spielt Violine und Barockvioline. Sie wurde in Tokyo geboren und bekam ihren ersten Geigenunterricht im Alter von drei Jahren. Sie studierte Violine an der Musashino Musikhochschule in Tokyo, danach Violine und Barockvioline an der Hochschule für Musik und Theater in München.
Ihre Lehrer waren Prof. Kanae Shiba, Prof. Shigeo Sasaki, Prof. Ernö Sebestyen, Jorge Sutil, Tibor Jonas sowie Prof. Mary Utiger. In den Jahren 2008/2009 nahm sie an mehreren Meisterkursen bei Prof. Zakhar Bron teil.
Sie spielt als Geigerin sowie Barockgeigerin meistens im Münchner Raum, aber auch in europäischen Ländern wie der Schweiz, Österreich, Ungarn und Italien sowie in Japan.

Alexander Spreng

Cello

wurde in Chile geboren. Bereits im Alter von vier Jahren bekam er seinen ersten Violoncello Unterricht an der Suzuki Schule bei Carlos Beyris in Paris. Im Jahre 2009 erhielt er an der Conservatoire Regional de Versailles seinen Abschluss und begann daraufhin bei Prof. Reiner Ginzel sein Studium an der Musikhochschule München wo er sein Diplom Abschluss absolviert.
Außerdem nahm er an zahlreichen Meisterkursen von namhaften Professoren teil, wie beispielsweise Philipp Müller, Arto Noras, Anner Bylsma und Johannes Krebs, Julian Steckel. Desweiteren ist Alexander Spreng Mitglied der Jungen Deutschen Philharmonie und nahm bereits an Tourneen durch ganz Deutschland teil.
In 2013 spielte er für ein Jahr bei den Stuttgarter Philharmonikern. Der junge, talentierte Musiker nahm bereits erfolgreich an zahlreichen Jugendwettbewerben teil, zu diesen zählt der Violoncellowettbewerb „Maurice Gendron“ und „Rampal“ in Paris, sowie auch Jugend Musiziert. Er spielte öffters mit Orchester wo er verschiedene Cello Konzerte spielen durfte: Saint- Seans, Haydn, Elgar und Gulda.

Elvel Longinov

Deutsch und Russisch als Fremdsprache, Zeichnen, Schauspiel, Klavier, Melodica

ist eine in München geborene deutsch-russische Künstlerin. Sie hat an der LMU München(Lehramt Deutsch) sowie im KU Eichstätt-Ingolstadt (BA Angewandte Musikwissenschaft und Musikpädagogik) mit dem Schwerpunkt Klavier und Gesang studiert. Seit 2005 ist sie ein festes Mitglied des russisch-orthodoxen Kirchenchores der Kathedrale der hl. Neumärtyrer und Bekenner Russlands in München. In ihren Studienjahren hat Elvel Longinov in verschiedenen Projekten mitgewirkt:
- Chorleitung als studienbegleitende Projektarbeit
- studienbegleitende ehrenamtliche Tätigkeit als Deutschlehrerin für Flüchtlinge
- Bachelorarbeit: „Die Entstehung des Musiktheaters in Russland unter besonderer Berücksichtigung des Theaters des Grafen Šeremetev“
2000 trat sie als Schauspielerin in der Rolle des Homunkulus in der „Faust“ Inszenierung von Peter Stein auf.
2014-2015 hat sie am Gärtnerplatztheater als Dramaturgin und 2015-2016 am Theater Lübeck als Regisseurin hospitiert.

Lucas Campara Diniz

Gitarre, E-Gitarre, Mandoline, Banjo

wurde in Santa Maria (Portugal) geboren. In Brasilien studierte er Musik an der Universidade Federal do Rio de Janeiro sowie Gitarre and der Escola Portátil de Música. Seit 2015 setzt er seinen Gitarrenstudium an der Hochschule für Musik und Theater München fort.
Über die Jahre nahm er neben dem Studium an zahlreichen Musikfestivals hauptsächlich in Brasilien, aber auch international teil.
Er gewann mehrere 1. Preise bei Gitarrenwettbewerben in Brasilien und war auch schon im brasilianischen Fernsehen zu sehen und hören.

Julian Felix

Schauspiel

studierte 2013 bis 2017 an der Münchner Otto-Falckenberg-Schule für Schauspielkunst.

Für das Recherche-Drama „Reichstheaterkammer“, (Premiere am 12. Februar 2016 in den Münchner Kammerspielen) übernahm er eine Hauptrolle, in Film- und Fernsehproduktionen stand er sowohl vor der Kamera als auch als Regisseur am Set, wie zuletzt bei „Polizeiruf 110 - Das Gespenst der Freiheit“ (2017), „ Lazaros“, „Mona Lisas Lügen“ und „Deutschland geerbt oder nach dem Herbst kommt der Winter“.

Julian Felix ist ein begnadeter Schauspieler, spricht Englisch, Spanisch und Französisch und hat wertvolle Fertigkeiten in Musik, Sport und Tanz, die seine professionelle Darstellungskunst erweitern und bereichern. Zum Beispiel spielt er auch Schlagzeug, Saxophon, Klavier und Gitarre, kann gut fechten, boxen und Aikido kämpfen. Er tanzt phantastisch Samba und Hip-Hop - ebenso wie höfische Tänze.

An der Munich International School of Arts unterrichtet Julian Felix seit 2017.

Miku Hisamatsu

Klavier

Wurde in Tokio geboren. Im Alter von drei Jahren erhielt sie ihren ersten Klavierunterricht. Sie nahm 8 Jahre lang Unterricht an der Musikschule.
Ab 2008 setzt sie ihre musikalische Ausbildung am Gymnasium für Musik in Tokio (verbunden mit der Musikfakultät der Kunstuniversität in Tokio) fort. Nach ihrem Schulabschluss studierte sie anschließend an der Kunstuniversität in Tokio bei Prof. Kenji Watanabe.
2013 kam sie nach Deutschland und führte ihr Bachelorstudium an der Hochschule für Musik und Theater München bei Prof. Michael Schäfer fort. Nachdem sie den Bachelor mit Auszeichnung abgeschlossen hat, setzt sie momentan ihr Studium mit dem Master an der Hochschule fort. Sie nahm im Jahr 2012 und 2014 an der internationalen Sommerakademie in Salzburg bei Prof. Frank Wibaut sowie Prof. Dmitri Bashkirov teil.

Petra Slottová

Querflöte, Blockflöte

wurde 1990 in Žilina, Slowakei geboren. Sie erhielt im Alter von 6 Jahren ihren ersten Musikunterricht (Blockflöte, Gesang). 2008 schloß sie ihr Abitur am Konservatorium im Žilina, mit dem Hauptfach Querflöte ab. 2009 setzte sie ihr Studium an der Kunstuniversität Graz fort, wo sie Ihr Masterstudium (Konzertfach - Querflöte), in der Klasse von Prof. Nils Thilo Krämer, im Oktober 2016 mit Auszeichnung abschloß. Sie spezialisierte sich in Alte Musik und studierte Traversflöte bei Sandra Koppensteiner. Darüber hinaus ist Petra Slottová auch im Kontext Neue Musik aktiv. Dabei hat sie Werke von u.a. Pavol Krška, Hristina Takovska, Americ Goh und Jakob Stillmark uraufgeführt. Außerdem wirkt sie in verschiedenen Ensembles und Orchestern, u.a. im Euphony Youth Orchestra, Kammerorchester " Con fuoco", in der Hofkapelle Graz und dem Styrian Improvisers Orchestra. Als Theatermusikerin wirkt sie u.a. im Schauspielhaus Graz, Theater Next Liberty und an den Münchner Kammerspielen.

Shimon Yoshida

klassischer Gesang, Vokalensemble, Chor

wurde in Japan geboren. Er hat Gesang an der Universität der Schönen Künste in Tokyo mit dem Bachelor-Abschluss und an der Hochschule für Musik und Theater in München mit dem Master-Abschluss studiert. Glänzender Tenor, erfolgreicher Teilnehmer zahlreicher Gesangswettbewerbe und Meisterklassen.

Stefan Mischula

Saxophon, Saxonette, Blockflöte

wurde in Brest(Weißrussland) geboren, absolvierte die staatliche Brester Musikschule in Fächern Klavier und Saxophon. Danach folgte das Studium an der Musikfachschule in Minsk. Während seines Studiums an der Minsker Musikakademie, führ Stefan Mischula eine aktive Lehrer- und Konzerttätigkeit in Weißrussland. Sein Studium am Richard-Strauss Konservatorium in München hat er erfolgreich absolviert. Seit 2006 ist er als Lehrer in der Blaskapelle in Höhenkirchen und an der Volkshochschule Oberschleißheim bei München tätig. Seir 2007 ist Stefan Mischula ein Ensemblemitglied des Trio Sax Allemande. Ebenso ist er ein Mitglied der Ethnojazzgruppe City-M. Seine aktuelle Lehrer- und Konzerttätigkeit ist sehr reich:
- Lehrer an der Musikschule in Landshut, Füssen e.V.
- Lehrer in der Blaskapelle in Dachau
- Soloauftritt mit dem Rundfunkorchester Baku, Aserbaidschan
- Engagement bei den Bamberger Symphonikern, Aufnahme mit dem Bayerischen Rundfunk
- Soloauftritte mit Kammerorchester Amadeus in Minsk

Preise und Auszeichnungen:
1994 - Preisträger des Nationalwettbewerbs für Blas- und Schlagzeuginstrumente in Weißrussland
1996 - Erster Preis beim internationalen Wettbewerb in Gomel
1998 - Zweiter Preis beim internationalen Wettbewerb in Kischinev, Moldova
2007 - Sonderpreis beim Wettbewerb um Förderpreis am Gasteig, München
2008 - Dritter Preis beim Wettbewerb um Förderpreis am Gasteig, München

Sunita Mamtani

Cello

geboren 1975 in München, erhielt ihren ersten Cellounterricht mit 9 Jahren.
Nach dem Abitur studierte sie zunächst am Richard-Strauss-Konservatorium bei K.Rootering und wechselte dann an die Hochschule für Musik und Theater München zu Prof. Reiner Ginzel. Nach dem pädagogischen und dem künstlerischen Diplom schloss sie ihr Studium mit dem Meisterklassendiplom ab. Außerdem studierte sie mit dem Klaviertrio SUC im Studiengang Kammermusik bei Prof. F. Berger, Prof. K. Guntner und Prof. C. Poppen und schloss ebenfalls mit dem Meisterklassendiplom ab.
Das Trio gewann 2003 den Theodor-Rogler Kammermusikwettberwerb. Mit dem „Lenbachtrio“ und in Duo Formation wurde sie bei der von Yehudi Menuhin gegründeten Stiftung „Live Music Now“ aufgenommen.
Außerdem war sie Stipendiatin der Bayerischen Orchesterakademie und sammelte Erfahrung bei Meisterkursen, u.a. bei Janos Starker, Menahem Pressler und dem Deutschen Streichtrio.
Seit ihrem zwanzigsten Lebensjahr schon ist sie in diversen Institutionen in Deutschland und Portugal als Cellolehrerin tätig und widmet sich immer sehr der Kammermusik. Auch spielte und spielt sie in Orchestern in Deutschland, Japan, Spanien und Portugal und nimmt regelmässig an Solo- und Kammermusikkonzerten in Deutschland, Österreich, Kroatien, Japan, Slowenien, Spanien und Portugal teil.

Veronika Leontschik

Geige

wurde 1978 in Baku, Aserbaidschan geboren. Von 1985 bis 1991 lernte sie an der Musikschule Baku in Aserbaidchan. Direkt im Anschluss (bis 1993)setzte sie ihre Ausbildung an der Musikschule Minsk in Weißrussland fort. Als Fach wählte sie: Violine. Von 1993 bis 1997 war sie am K. Oginski-Konservatorium in Molodetschno, Weißrussland. Auch dort wieder wählte sie Violine als Fach. Zusätzlich machte sie ein pädagogisches Praktikum und unterrichtete 5 Stunden die Woche. Von 1997 bis 2002 studierte sie an der Hochschule für Musik in Minsk (Violine). Sie nahm Unterricht bei Doz. V. Soroko. Auch dort machte sie ein pädagogisches Praktikum und unterrichtete Schüler und Studenten des Konservatoriums im Fach Violine(10 Stunden pro Woche). Sie schloss ihr Studium mit Diplom ab als: Lehrerin, Musikerin des Orchesters und Musikerin des Kammerorchesters.
Beruflich arbeitete sie 1999 bis 2005 als Musikerin am Staatlichen Orchester in Minsk. Seit 2006 unterrichtet sie Violine an der Volkshochschule Oberschleißheim.
Sie spricht russisch, weißrussisch und deutsch.