Bio­gra­phien

Bio­gra­phien

Elena Baumann

Gesang, Klavier, Musikalische Früherziehung, Melodica, Musiktheorie, Musikgeschichte

Elena Baumann ist mit Leib und Seele Sängerin und Lehrerin. Sie hat die Munich International School of Arts gegründet.

Geboren wurde Elena Baumann als Tochter eines Deutsch-Franzosen und einer Russin. Sie wurde schon als kleines Mädchen und als Jugendliche in mehreren Gesangswettbewerben in Russland mit dem ersten Preis gekrönt. Später begeisterte sie auch auf Münchner Bühnen als Sängerin ihr Publikum (Helmut Eckl: „Elena Baumann – die Jahrhundertstimme!“).

Jahrelang trat sie mit klassischem Gesang sowohl solo als auch mit dem Duchowny-Konzert-Ensemble in Erscheinung. Jetzt aber bereichert sie die bayerische Kulturszene um eine Farbe, die bislang fehlte und bringt immer wieder Chansons in verschiedenen Sprachen mit dem Hauptthema der Liebe auf die Bühne. Vor x- Jahren wurde sie in den „Verband Münchner Tonkünstler“ aufgenommen. Elena Baumann hat ihren eigenen Stil gefunden zwischen französischer Eleganz, russischer Herzlichkeit und deutscher Perfektionslust. Dankbar ist sie der großen Künstlerin Edith Piaf, die sie auf dem Weg zu ihrem Lieder-Repertoire inspiriert hat.

Die Künstlerin und Lehrerin studierte jeweils mit Auszeichnung klassischen Gesang und Klavier sowie Musikpädagogik und Ensembleleitung in Russland, zusätzlich in Paris Popgesang mit Schwerpunkt Musical und Musikpädagogik an der LMU in München. Sie begeistert sich insbesondere für den Unterricht auch mit kleinen Kindern und forschte schon im Studium im Bereich der musikalischen Früherziehung. Hier entwickelte sie neue Methoden, die sie im Unterricht auch selbst verwendet. Für Begabte und Hochbegabte setzt sie sich immer wieder in Theaterprojekten ein, engagiert sich aber zugleich auch mit besonderer Zuwendung für schwächere und kranke Schüler. Es bedeutet ihr viel, dass sie auch Kinder mit Down-Syndrom und krebskranke Kinder und Erwachsene unterrichtet hat. Auch Kindern mit motorischen Störungen und Aufmerksamkeitsstörungen hat sie mit großem Erfolg und Spaß und Engagement das Spielen eines Instruments beigebracht.

Sie ist aber nicht nur Musikerin, sondern arbeitet auch als Dolmetscherin und Sprachlehrerin. So studierte sie in München an der Sprachen- und Dolmetscher-Akademie und auch an der Staatlichen Universität für Fremdsprachen in Irkutsk Französisch und Englisch mit Pädagogik und Psychologie für Abschluss Lehramt. Mehrfach leitete sie in München Integrationskurse und beherbergte auch internationale Gaststudenten aus dem Ausland in einer Studentenwohnung der MISA. Sie möchte fremde Kulturen zusammenzubringen und Verbindungen zwischen den Völkern stiften. In den MISA-Veranstaltungen treten regelmäßig Studenten aus völlig verschiedenen Ländern miteinander auf – in Theaterprojekten, Musicals und Konzerten.

Ai Handa

Geige, Barockgeige

spielt Violine und Barockvioline. Sie wurde in Tokyo geboren und bekam ihren ersten Geigenunterricht im Alter von drei Jahren. Sie studierte Violine an der Musashino Musikhochschule in Tokyo, danach Violine und Barockvioline an der Hochschule für Musik und Theater in München.
Ihre Lehrer waren Prof. Kanae Shiba, Prof. Shigeo Sasaki, Prof. Ernö Sebestyen, Jorge Sutil, Tibor Jonas sowie Prof. Mary Utiger. In den Jahren 2008/2009 nahm sie an mehreren Meisterkursen bei Prof. Zakhar Bron teil.
Sie spielt als Geigerin sowie Barockgeigerin meistens im Münchner Raum, aber auch in europäischen Ländern wie der Schweiz, Österreich, Ungarn und Italien sowie in Japan.

Gabriela Nicolescu

Ballett

wurde geboren in Bukarest, Rumänien. Studium mit Diplomabschluss an der Schule für Choreographie Bukarest (Vaganova Lehre). Weitere Ausbildung in der Schule für Choreographie St. Petersburg und am Kirov-Theater in dem Fachbereich klassisches Ballett (klassischer Stil, Halbcharakterrollen). Von 1962 bis 1974 war sie bei der Staatsoper Bukarest und von 1974 bis 1985 war sie beim Staatstheater am Gärtnerplatz München als Solo Ballerina engagiert. In beiden Theater übernahm sie mehrere Hauptrollen und Solopartien. Darüberhinaus wurden zahlreiche Auftritte auf den ausländlichen Bühnen durchgeführt (Frankreich, Italien, Spanien, Portugal, Österreich, Griechenland, Russland, Tschechien, Iran, Indien, Kuba, und andere).
Seit 1981 unterrichtete Frau Nicolescu an der Ballett-Akademie, Hochschule für Musik und Theater. Im Jahr 2001 wurde ihr den Titel Honorarprofessorin von dem Bayerischen Kultus- Ministerium erteilt.

Gabriel Rollinson

Gesang

Gabriel Rollinson, Bass, ist Deutsch-Amerikaner und ist in Europa und in den USA in Liederabenden, Konzerten und Opernaufführungen zu hören: Als Solist in Bach’s H-moll Messe und der Marienvsper von Monteverdi, sowie als Traveler (The Perfect Fool von Gustav Holst), als Sacerdote (La Giuditta von Scarlatti), als Samuel (Un Ballo di Maschera), als Gustav (Lehar’s Das Land des Lächelns), als Dottore (La Traviata), als Sprecher und als Sarastro (Die Zauberflöte), als Rocco (Fidelio) und als Mephisto in Szenen aus Goethes Faust von Schumann. Im Herbst diesen Jahres wird Gabriel im Rahmen des Bodensee-Festivals mit Russischen Liedern auftreten. Gabriel hat verschiedene Werke uraufgeführt, darunter einen Zyklus von Joseph Rubinstein ‘Seeking You’ sowie ‘Come Away Death’ von Alexander Burztos. Gabriel wurde 1993 in Haywards Heath, England, geboren. Aufgewachsen in den USA, studierte er an der Manhattan School of Music in New York City und erwarb dort 2015 das Bachelor Diplom. Meisterkurse führten ihn u.a. zu KS Brigitte Fassbaender, Rudolf Piernay und Thomas Quasthoff. Im Juni 2018 wird Gabriel Rollinson sein Masterstudium bei Prof.Michelle Breedt an der Hochschule für Musik und Theater München abschliessen.

Judith von Berg

Geige, Klavier

ist eine herzerfüllte Geigerin, die ihre musikalische Ausbildung an der Hochschule für Musik und Theater in München unter wertvollen Dozenten absolviert hat. Bereits im Alter von 6 Jahren hat die Münchner Geigerin ihren ersten Violinunterricht erhalten und mit Leidenschaft das Instrument gespielt. Sehr früh hat sie ihre Geige lieben gelernt und sich für den Weg als Musikerin entschieden. Heute arbeitet sie als freischaffende Künstlerin und kommt in den Genuss, für besondere Engagements solistisch sowie als Teil eines Ensembles gebucht zu werden. Nebst ihrem Geigenstudium hat sie ein zweites Musikstudium erfolgreich beendet und ist außerdem als Elementare Musikpädagogin und Geigendozentin tätig.

Gemeinsam mit Ihrer musikalischen Partnerin Sandra Rieger gründete sie das Violinduo „SOUNDWALK“, welches mit ihrem breitgefächerten Repertoire dem Publikum eine mitreißende Klangwelt eröffnet. Die zwei Musikerinnen tauchen in unterschiedlichste musikalische Stilrichtungen ein und durchbrechen die Grenze zwischen Bühnenkante und Zuhörer.

Long Wang

Saxophon

wurde in Hunan (China) geboren und spielt seit seinem 13 Lebensjahr Saxophon. In seiner Heimat gewann er schon in seiner Jugend zahlreiche Solo-und Kammermusikwettbewerbe: 05/2005 , Qindao 1st Prize – „China star young artist Competition“, 08/2007, Changsha 1st Prize – „young musician Competition, 04/2010, Hunan 1st Prize – „2010 Yamaha-Saxophon Competition“, 07/2011, Beijing 1st Prize – „7th international gold Saxophone summer camp Competition“ sowohl mit seinem Hauptinstrument,Saxophon, als auch Trompete. Im Jahr 2013 bestand er zu gleicher Zeit mit einer ausgezeichneten Noten die Aufnahmeprüfungen der 7 Musikhochschule (Hochschule für Musik und Theater München),(Hochschule für Musik,Theater und Medien Hannover),(Universität der Künste Berlin),(Hochschule für Musik ‘Hanns Eisler’ Berlin),(Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart)usw.Seit dem Jahr 2013 studiert er nun an der Hochschule für Musik und Theater München bei Prof.Koryun Asaytran.Nachdem sie den Bachelor mit Auszeichnung abgeschlossen hat, setzt sie momentan ihr Studium mit dem Master an der Hochschule fort.Seine aktuelle Lehrertätigkeit ist sehr reich: Lehrer an der internationalen Saxophon Sommerakademie in Shenzhen China, und Lehrer an der internationalen Saxophon Festival in Changde China. Er besuchte Meisterkurse bei Jean-Marie Londeix, Margarita Schaposchnikowa,Claude Delangle, Daniel Gauthier,Arno Bornkamp.

Robert Phillips

Tanz, Ballett, Modern, Contemporary, Englisch, Deutsch als Fremdsprache

hat seine berufliche Tanzausbildung bei der renommierten Central School of Ballet, London abgeschlossen. Dort erlernte er neben seiner klassichen Ausbildung auch unterschiedliche Moderntanztechniken uvm. In seiner Karriere hat er unter anderem bei Northern Ballet Theatre, das Leipziger Ballet und die Theater Osnabrück, Kiel und Bremerhaven gearbeitet.

‘Mein Unterricht besitzt Elemente aus Cunningham und Release sowie Floorwork und Improvisation. Besonders Wert lege ich dabei auf das Zeigen von Dynamik und Fluss in der Bewegung.’

André Agranovski

André Agranovski,1996 geboren in Würzburg, sammelte schon als Kind erste Bühnenerfahrungen bei Klavierkonzerten und Gesangswettbewerben (u.a. Jugend Musiziert) und tanzte bis zu seinem Abitur professionell Standard- und Lateinamerikanischen Paartanz. Nach der Schule begann er eigene Übersetzungen russischer Gedichte und Prosa zu veröffentlichen und verfasste russisch-deutsche Texte für freie Theatergruppen in Nürnberg. Seit März 2016 studiert er Schauspiel an der Theaterakademie August Everding in München und an der Theaterakademie in St. Petersburg. Er spielte die Hauptrolle in dem Kurzfilm »Close« (Regie: Lisa Reich), der 2017 im Rahmen des Festival de Cannes lief und beim Blaue Blume Award 2018 mit dem ersten Platz ausgezeichnet wurde. 2019 inszenierte er in Zusammenarbeit mit Leonard Dick das Stück »Bent- Rosa Winkel«. Gastengagements führten ihn an das Residenztheater München und das Staatstheater Wiesbaden, wo er als Narr und Bühnenmusiker in »Was Ihr Wollt« zu sehen ist. 

Caio de Acevedo

Cello, Klavier, Komposition, Musiktheorie, Ensembleleitung

Caio de Azevedo, geboren 1993 in Salvador, Brasilien, ist Komponist. Als Mitglied der NEOJIBA (State Centers for the Youth and Children`s Orchestras of Bahia) war er als Cellist, Professor und Komponist tätig. Seine Kompositionen wurden vom MIVOS String Quartet (USA), dem International Contemporary Ensemble (USA), Camará Ensemble (BR), Quarteto Radamés Gnattali (BR), Ensemble Recherche (DE) und dem Oktopus Ensemble (DE) aufgeführt.  ln Zusammenarbeit mit der Theaterakademie August Everding und der Regisseurin Maike Bouschen, hat er für das Musiktheater „Lenz“ und „Nach den Fakten kommt das Nichts“ komponiert. Außerdem wurden zwei seiner Stücke als Abschluss der Reflective Conservatoire Conference (Guildhall School, London) gezeigt. Mit dem Zentaur Streichquartett für Modern und Zeitgenössisch Musik hat er den Stipendium der Landeshauptstadt München 2018 verliehen.
In 2018 hat er ein Kurzoper bei der Münchener Biennale aufgeführt. Für seine Kompositionen wurde ihm ein Preis bei dem Lindembergue Cardoso composition contest (Bahia) sowie der zweite Preis und der public-Preis beim First Composition Prize of Bahia verliehen.
Er hat sein Bachelorstudium für Cello bei Prof. Suzana Kato und Komposition bei Prof. Paulo Costa Lima an der Universidade Federal da Bahia sowie ein Masterstudium in Musical Creation-Interpretation abgeschlossen. Zurzeit studiert er im Masterstudiengang Komposition bei Prof. Moritz Eggert an der Hochschule für Musik und Theater München. Caio de Azevedo ist Stipendiat der Orlandus Lassus Stiftung (Rotary Club München).”

Oleg Chukhlieb

Gitarre, Ukulele, Banjo, Laute

Oleg Chukhlieb wurde  in Charkiw in der Ukraine geboren.
 
Von 2007 bis 2011 habe ich Anlagenbediengung an Charkiwer
Radio-technische Fachschule studiert und bekommen das Diplom mit
Auszeichnung. Seit 2012 studierte ich klassische Gitarre an der Nationale
Kunstuniversität von I. P. Kotljarewsky in Charkiw. In 2016 habe das
Diplom von Bachelor of Art bekommen. Nachdem Abschluss wechselte ich
meine Tätigkeit zur Alte Musik und ich habe die Laute spielen angefangen.
Ich hatte privaten Unterrichten und Kursen bei Evangelina Mascardi in
Deutschland, bei Hopkinson Smith in der Schweiz und Finland, bei Jan
Čižmař in Tschechien. Seit 2017 studiere ich die Laute an der Hochschule
für Musik in München.

Dr. Mikhail Khvostikov

Blockflöte, Querflöte, Musiktheorie

spielt Blockflöte, Querflöte, Piccoloflöte und Klavier. Mikhail Khvostikov wurde 1986 in Tschernogolowka bei Moskau geboren und hatte von Anfang an ausgezeichnete Musiklehrer. Schon mit elf Jahren wurde er von Prof. Vladimir Kudrya an der Moskauer Musikschule (später Musikakademie) Gnessin unterrichtet. Zwei Jahre später gewann der den 1. Preis beim internationalen Musikwettbewerb „Musicalia“ in Athen und ein Jahr später den 3. Preis beim Internationalen Musikwettbewerb „Jeunesses musicales“ in Bukarest. Mit 18 Jahren bekam Khvostikav den 1. Preis beim Internationalen Rimski Korsakow-Musikwettbewerb, mit 22 Jahren siegte er beim Internationalen Flötenwettbewerb „Leonardo de Lorenzo“ in Italien, dann holte er den 2. Preis im Internationalen Flötenwettbwerb im polnischen Krakau, 2012 den 1. Preis im August-Everding-Musikwettbewerb der Konzertgesellschaft München im Fach Flöte. Anschließend war er erneut Preisträger beim Internationalen Flötenwettbewerb in Budapest. Khvostikov sammelte Orchestererfahrung zunächst jahrelang im Orchester der Russischen Nationalphilharmonie, seit 2010 aber auch bei den Münchner Symphonikern (seit 2013 mit Zeitvertrag für eine volle Stelle). Er spielte als Solist und in Kammermusik-Konzerten unter anderem in Österreich, Frankreich, Dänemark, Schweden, Russland, Serbien und Monaco. Gefördert wurde er durch namhafte internationale Stiftungen u.a. von Vladimir Spivakov, Mstislav Rostropovitsch, Konstantin Orbelyan, „Russian Performing Art“, „New Names“ und „Our Culture“. Mikhail Khvostikov ist Stipendiat des Vereins „Yehudi Menuhin Live Music Now“. An der Munich International School of Arts vertritt er seit 2019 das Fach Flöte, Klavier, Musiktheorie.

Gast­dozenten

Julian Felix

Schauspiel

studierte 2013 bis 2017 an der Münchner Otto-Falckenberg-Schule für Schauspielkunst.

Für das Recherche-Drama „Reichstheaterkammer“, (Premiere am 12. Februar 2016 in den Münchner Kammerspielen) übernahm er eine Hauptrolle, in Film- und Fernsehproduktionen stand er sowohl vor der Kamera als auch als Regisseur am Set, wie zuletzt bei „Polizeiruf 110 – Das Gespenst der Freiheit“ (2017), „ Lazaros“, „Mona Lisas Lügen“ und „Deutschland geerbt oder nach dem Herbst kommt der Winter“.

Julian Felix ist ein begnadeter Schauspieler, spricht Englisch, Spanisch und Französisch und hat wertvolle Fertigkeiten in Musik, Sport und Tanz, die seine professionelle Darstellungskunst erweitern und bereichern. Zum Beispiel spielt er auch Schlagzeug, Saxophon, Klavier und Gitarre, kann gut fechten, boxen und Aikido kämpfen. Er tanzt phantastisch Samba und Hip-Hop – ebenso wie höfische Tänze.

An der Munich International School of Arts unterrichtet Julian Felix seit 2017.

Lucas Campara Diniz

Gitarre, E-Gitarre, Mandoline, Banjo

wurde in Santa Maria (Portugal) geboren. In Brasilien studierte er Musik an der Universidade Federal do Rio de Janeiro sowie Gitarre and der Escola Portátil de Música. Seit 2015 setzt er seinen Gitarrenstudium an der Hochschule für Musik und Theater München fort.
Über die Jahre nahm er neben dem Studium an zahlreichen Musikfestivals hauptsächlich in Brasilien, aber auch international teil.
Er gewann mehrere 1. Preise bei Gitarrenwettbewerben in Brasilien und war auch schon im brasilianischen Fernsehen zu sehen und hören.