Bio­gra­phien

Bio­gra­phien

Elena Baumann

Gesang, Klavier, Musikalische Früherziehung, Melodica, Musiktheorie, Musikgeschichte, Deutsch als Fremdsprache, Französisch, Russisch

Elena Baumann ist mit Leib und Seele Sängerin und Lehrerin. Sie hat die Munich International School of Arts gegründet.

Geboren wurde Elena Baumann als Tochter eines Deutsch-Franzosen und einer Russin. Sie wurde schon als kleines Mädchen und als Jugendliche in mehreren Gesangswettbewerben in Russland mit dem ersten Preis gekrönt. Später begeisterte sie auch auf Münchner Bühnen als Sängerin ihr Publikum (Helmut Eckl: „Elena Baumann – die Jahrhundertstimme!“).

Jahrelang trat sie mit klassischem Gesang sowohl solo als auch mit dem Duchowny-Konzert-Ensemble in Erscheinung. Jetzt aber bereichert sie die bayerische Kulturszene um eine Farbe, die bislang fehlte und bringt immer wieder Chansons in verschiedenen Sprachen mit dem Hauptthema der Liebe auf die Bühne. 2006 wurde sie in den „Verband Münchner Tonkünstler“ aufgenommen. Elena Baumann hat ihren eigenen Stil gefunden zwischen französischer Eleganz, russischer Herzlichkeit und deutscher Perfektionslust. Dankbar ist sie der großen Künstlerin Edith Piaf, die sie auf dem Weg zu ihrem Lieder-Repertoire inspiriert hat.

Die Künstlerin und Lehrerin studierte jeweils mit Auszeichnung klassischen Gesang und Klavier sowie Musikpädagogik und Ensembleleitung in Russland, zusätzlich in Paris Popgesang mit Schwerpunkt Musical und Musikpädagogik an der LMU in München. Sie begeistert sich insbesondere für den Unterricht auch mit kleinen Kindern und forschte schon im Studium im Bereich der musikalischen Früherziehung. Hier entwickelte sie neue Methoden, die sie im Unterricht auch selbst verwendet. Für Begabte und Hochbegabte setzt sie sich immer wieder in Theaterprojekten ein, engagiert sich aber zugleich auch mit besonderer Zuwendung für schwächere und kranke Schüler. Es bedeutet ihr viel, dass sie auch Kinder mit Down-Syndrom und krebskranke Kinder und Erwachsene unterrichtet hat. Auch Kindern mit motorischen Störungen und Aufmerksamkeitsstörungen hat sie mit großem Erfolg und Spaß und Engagement das Spielen eines Instruments beigebracht.

Sie ist aber nicht nur Musikerin, sondern arbeitet auch als Dolmetscherin und Sprachlehrerin. So studierte sie in München an der Sprachen- und Dolmetscher-Akademie und auch an der Staatlichen Universität für Fremdsprachen in Irkutsk Französisch und Englisch mit Pädagogik und Psychologie für Abschluss Lehramt. Mehrfach leitete sie in München Integrationskurse und beherbergte auch internationale Gaststudenten aus dem Ausland in einer Studentenwohnung der MISA. Sie möchte fremde Kulturen zusammenzubringen und Verbindungen zwischen den Völkern stiften. In den MISA-Veranstaltungen treten regelmäßig Studenten aus völlig verschiedenen Ländern miteinander auf – in Theaterprojekten, Musicals und Konzerten.

Ai Handa

Geige, Barockgeige

spielt Violine und Barockvioline. Sie wurde in Tokyo geboren und bekam ihren ersten Geigenunterricht im Alter von drei Jahren. Sie studierte Violine an der Musashino Musikhochschule in Tokyo, danach Violine und Barockvioline an der Hochschule für Musik und Theater in München.
Ihre Lehrer waren Prof. Kanae Shiba, Prof. Shigeo Sasaki, Prof. Ernö Sebestyen, Jorge Sutil, Tibor Jonas sowie Prof. Mary Utiger. In den Jahren 2008/2009 nahm sie an mehreren Meisterkursen bei Prof. Zakhar Bron teil.
Sie spielt als Geigerin sowie Barockgeigerin meistens im Münchner Raum, aber auch in europäischen Ländern wie der Schweiz, Österreich, Ungarn und Italien sowie in Japan.

Gabriela Nicolescu

Ballett

wurde geboren in Bukarest, Rumänien. Studium mit Diplomabschluss an der Schule für Choreographie Bukarest (Vaganova Lehre). Weitere Ausbildung in der Schule für Choreographie St. Petersburg und am Kirov-Theater in dem Fachbereich klassisches Ballett (klassischer Stil, Halbcharakterrollen). Von 1962 bis 1974 war sie bei der Staatsoper Bukarest und von 1974 bis 1985 war sie beim Staatstheater am Gärtnerplatz München als Solo Ballerina engagiert. In beiden Theater übernahm sie mehrere Hauptrollen und Solopartien. Darüberhinaus wurden zahlreiche Auftritte auf den ausländlichen Bühnen durchgeführt (Frankreich, Italien, Spanien, Portugal, Österreich, Griechenland, Russland, Tschechien, Iran, Indien, Kuba, und andere).
Seit 1981 unterrichtete Frau Nicolescu an der Ballett-Akademie, Hochschule für Musik und Theater. Im Jahr 2001 wurde ihr den Titel Honorarprofessorin von dem Bayerischen Kultus- Ministerium erteilt.

Gabriel Rollinson

Gesang

Gabriel Rollinson, Bass, ist Deutsch-Amerikaner und ist in Europa und in den USA in Liederabenden, Konzerten und Opernaufführungen zu hören: Als Solist in Bach’s H-moll Messe und der Marienvsper von Monteverdi, sowie als Traveler (The Perfect Fool von Gustav Holst), als Sacerdote (La Giuditta von Scarlatti), als Samuel (Un Ballo di Maschera), als Gustav (Lehar’s Das Land des Lächelns), als Dottore (La Traviata), als Sprecher und als Sarastro (Die Zauberflöte), als Rocco (Fidelio) und als Mephisto in Szenen aus Goethes Faust von Schumann. Im Herbst diesen Jahres wird Gabriel im Rahmen des Bodensee-Festivals mit Russischen Liedern auftreten. Gabriel hat verschiedene Werke uraufgeführt, darunter einen Zyklus von Joseph Rubinstein ‘Seeking You’ sowie ‘Come Away Death’ von Alexander Burztos. Gabriel wurde 1993 in Haywards Heath, England, geboren. Aufgewachsen in den USA, studierte er an der Manhattan School of Music in New York City und erwarb dort 2015 das Bachelor Diplom. Meisterkurse führten ihn u.a. zu KS Brigitte Fassbaender, Rudolf Piernay und Thomas Quasthoff. Im Juni 2018 wird Gabriel Rollinson sein Masterstudium bei Prof.Michelle Breedt an der Hochschule für Musik und Theater München abschliessen.

Judith von Berg

Geige, Klavier

ist eine herzerfüllte Geigerin, die ihre musikalische Ausbildung an der Hochschule für Musik und Theater in München unter wertvollen Dozenten absolviert hat. Bereits im Alter von 6 Jahren hat die Münchner Geigerin ihren ersten Violinunterricht erhalten und mit Leidenschaft das Instrument gespielt. Sehr früh hat sie ihre Geige lieben gelernt und sich für den Weg als Musikerin entschieden. Heute arbeitet sie als freischaffende Künstlerin und kommt in den Genuss, für besondere Engagements solistisch sowie als Teil eines Ensembles gebucht zu werden. Nebst ihrem Geigenstudium hat sie ein zweites Musikstudium erfolgreich beendet und ist außerdem als Elementare Musikpädagogin und Geigendozentin tätig.

Gemeinsam mit Ihrer musikalischen Partnerin Sandra Rieger gründete sie das Violinduo „SOUNDWALK“, welches mit ihrem breitgefächerten Repertoire dem Publikum eine mitreißende Klangwelt eröffnet. Die zwei Musikerinnen tauchen in unterschiedlichste musikalische Stilrichtungen ein und durchbrechen die Grenze zwischen Bühnenkante und Zuhörer.

Long Wang

Saxophon

wurde in Hunan (China) geboren und spielt seit seinem 13 Lebensjahr Saxophon. In seiner Heimat gewann er schon in seiner Jugend zahlreiche Solo-und Kammermusikwettbewerbe: 05/2005 , Qindao 1st Prize – „China star young artist Competition“, 08/2007, Changsha 1st Prize – „young musician Competition, 04/2010, Hunan 1st Prize – „2010 Yamaha-Saxophon Competition“, 07/2011, Beijing 1st Prize – „7th international gold Saxophone summer camp Competition“ sowohl mit seinem Hauptinstrument,Saxophon, als auch Trompete. Im Jahr 2013 bestand er zu gleicher Zeit mit einer ausgezeichneten Noten die Aufnahmeprüfungen der 7 Musikhochschule (Hochschule für Musik und Theater München),(Hochschule für Musik,Theater und Medien Hannover),(Universität der Künste Berlin),(Hochschule für Musik ‘Hanns Eisler’ Berlin),(Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart)usw.Seit dem Jahr 2013 studiert er nun an der Hochschule für Musik und Theater München bei Prof.Koryun Asaytran.Nachdem sie den Bachelor mit Auszeichnung abgeschlossen hat, setzt sie momentan ihr Studium mit dem Master an der Hochschule fort.Seine aktuelle Lehrertätigkeit ist sehr reich: Lehrer an der internationalen Saxophon Sommerakademie in Shenzhen China, und Lehrer an der internationalen Saxophon Festival in Changde China. Er besuchte Meisterkurse bei Jean-Marie Londeix, Margarita Schaposchnikowa,Claude Delangle, Daniel Gauthier,Arno Bornkamp.

André Agranovski

Schauspiel, Deutsch als Fremdsprache

André Agranovski,1996 geboren in Würzburg, sammelte schon als Kind erste Bühnenerfahrungen bei Klavierkonzerten und Gesangswettbewerben (u.a. Jugend Musiziert) und tanzte bis zu seinem Abitur professionell Standard- und Lateinamerikanischen Paartanz. Nach der Schule begann er eigene Übersetzungen russischer Gedichte und Prosa zu veröffentlichen und verfasste russisch-deutsche Texte für freie Theatergruppen in Nürnberg. Seit März 2016 studiert er Schauspiel an der Theaterakademie August Everding in München und an der Theaterakademie in St. Petersburg. Er spielte die Hauptrolle in dem Kurzfilm »Close« (Regie: Lisa Reich), der 2017 im Rahmen des Festival de Cannes lief und beim Blaue Blume Award 2018 mit dem ersten Platz ausgezeichnet wurde. 2019 inszenierte er in Zusammenarbeit mit Leonard Dick das Stück »Bent- Rosa Winkel«. Gastengagements führten ihn an das Residenztheater München und das Staatstheater Wiesbaden, wo er als Narr und Bühnenmusiker in »Was Ihr Wollt« zu sehen ist. 

Caio de Azevedo

Cello, Klavier, Komposition, Musiktheorie, Ensembleleitung

Caio de Azevedo, geboren 1993 in Salvador, Brasilien, ist Komponist. Als Mitglied der NEOJIBA (State Centers for the Youth and Children`s Orchestras of Bahia) war er als Cellist, Professor und Komponist tätig. Seine Kompositionen wurden vom MIVOS String Quartet (USA), dem International Contemporary Ensemble (USA), Camará Ensemble (BR), Quarteto Radamés Gnattali (BR), Ensemble Recherche (DE) und dem Oktopus Ensemble (DE) aufgeführt.  ln Zusammenarbeit mit der Theaterakademie August Everding und der Regisseurin Maike Bouschen, hat er für das Musiktheater „Lenz“ und „Nach den Fakten kommt das Nichts“ komponiert. Außerdem wurden zwei seiner Stücke als Abschluss der Reflective Conservatoire Conference (Guildhall School, London) gezeigt. Mit dem Zentaur Streichquartett für Modern und Zeitgenössisch Musik hat er den Stipendium der Landeshauptstadt München 2018 verliehen.

In 2018 hat er ein Kurzoper bei der Münchener Biennale aufgeführt. Für seine Kompositionen wurde ihm ein Preis bei dem Lindembergue Cardoso composition contest (Bahia) sowie der zweite Preis und der public-Preis beim First Composition Prize of Bahia verliehen.

Er hat sein Bachelorstudium für Cello bei Prof. Suzana Kato und Komposition bei Prof. Paulo Costa Lima an der Universidade Federal da Bahia sowie ein Masterstudium in Musical Creation-Interpretation abgeschlossen. Zurzeit studiert er im Masterstudiengang Komposition bei Prof. Moritz Eggert an der Hochschule für Musik und Theater München. Caio de Azevedo ist Stipendiat der Orlandus Lassus Stiftung (Rotary Club München).”

Dr. Mikhail Khvostikov

Blockflöte, Querflöte, Klavier, Musiktheorie

spielt Blockflöte, Querflöte, Piccoloflöte und Klavier. Mikhail Khvostikov wurde 1986 in Tschernogolowka bei Moskau geboren und hatte von Anfang an ausgezeichnete Musiklehrer. Schon mit elf Jahren wurde er von Prof. Vladimir Kudrya an der Moskauer Musikschule (später Musikakademie) Gnessin unterrichtet. Zwei Jahre später gewann der den 1. Preis beim internationalen Musikwettbewerb „Musicalia“ in Athen und ein Jahr später den 3. Preis beim Internationalen Musikwettbewerb „Jeunesses musicales“ in Bukarest. Mit 18 Jahren bekam Khvostikav den 1. Preis beim Internationalen Rimski Korsakow-Musikwettbewerb, mit 22 Jahren siegte er beim Internationalen Flötenwettbewerb „Leonardo de Lorenzo“ in Italien, dann holte er den 2. Preis im Internationalen Flötenwettbwerb im polnischen Krakau, 2012 den 1. Preis im August-Everding-Musikwettbewerb der Konzertgesellschaft München im Fach Flöte. Anschließend war er erneut Preisträger beim Internationalen Flötenwettbewerb in Budapest. Khvostikov sammelte Orchestererfahrung zunächst jahrelang im Orchester der Russischen Nationalphilharmonie, seit 2010 aber auch bei den Münchner Symphonikern (seit 2013 mit Zeitvertrag für eine volle Stelle). Er spielte als Solist und in Kammermusik-Konzerten unter anderem in Österreich, Frankreich, Dänemark, Schweden, Russland, Serbien und Monaco. Gefördert wurde er durch namhafte internationale Stiftungen u.a. von Vladimir Spivakov, Mstislav Rostropovitsch, Konstantin Orbelyan, „Russian Performing Art“, „New Names“ und „Our Culture“. Mikhail Khvostikov ist Stipendiat des Vereins „Yehudi Menuhin Live Music Now“. An der Munich International School of Arts vertritt er seit 2019 das Fach Flöte, Klavier, Musiktheorie.

Tatsiana Amelyanenka

Geige, Klavier – für Kinder und Erwachsene, für Anfänger und Fortgeschrittene

Tatsiana wurde in Brest in Weißrussland geboren. Sie fing mit sieben Jahren an, Geige zu spielen. Im Jahr 2005 absolvierte sie das Staatliche Musikcollege in Brest. Nach dem Abschluss setzte sie ihre Studien bei Prof. Irina Alikaeva an der Belarussischen Staatlichen Musikakademie in Minsk fort. Mehrere Fortbildungen und Meisterkurse rundeten ihre Studien ab. Wahrend des Studiums nahm Tatsiana an zahlreichen Festivals in Polen, Deutschland, Kanada, Spanien, und Schweden teil.

Nach dem Studium arbeitete sie zunächst in unterschiedlichen Orchestern und Ensembles in Minsk. Tatsiana besitzt abgeschlossene Ausbildung im Hauptfach – klassische Geige, im Nebenfach – Klavier und den Abschluss als Orchestermusikerin, Kammerensemblemusikerin und Lehrerin. Neben dem Unterrichten macht ihr es auch große Freude, sich immer wieder mit neuen Musikrichtungen praktisch und theoretisch auseinanderzusetzen.

Tatsiana studiert seit Oktober 2017 an der Hochschule für Musik und Theater in München im Fach Jazz Geige und Jazz Komposition bei Prof. Gregor Hübner.

Angela Ahıskal

Gesang, Vocalensemble

Die amerikanische Koloratursopranistin Angela Ahıskal hat sich als Künstlerin mit vielen Facetten profiliert, da sie sowohl als Solistin als auch als Ensemblemitglied im Opern-, Rezital-, Symphonie- und Kammermusikrepertoire gesungen hat. Sie hat mit Opernensembles wie der Connecticut Lyric Opera, der Simsbury Light Opera Co. und der Connecticut Concert Opera gesungen. Ihre Chorerfahrung umfasst Auftritte mit dem Buffalo Philharmonic Orchestra, The Manhattan Philharmonic in der Carnegie Hall und als Rezitalistin auf Einladung in New York, Connecticut (USA), Ankara, Istanbul, Izmir, Eskişehir, Konya (Türkei) und Braga (Portugal). Diese Rezitale mit Titeln wie “Whimsy”, “Moon, Stars & Stripes” und “Renaissance Reflections” decken die gesamte Skala des amerikanischen, englischen, französischen, deutschen und italienischen Kunstliedes ab und wurden mit viel Beifall aufgenommen.

Ahıskal ist auch als Solistin mit angesehenen Orchestern in der ganzen Welt aufgetreten, wie dem Royal Philharmonic Orchestra (London), dem Orchester des Tschaikowsky-Konservatoriums (Moskau), dem Symphonieorchester des Präsidenten (Ankara), dem Staatlichen Symphonieorchester Istanbul und dem Europäischen Chor Istanbul (Istanbul und Thessaloniki). In der Türkei sang sie die nationalen Erstaufführungen von Samuel Barbers „Knoxville: Summer of 1915“ und Karl Jenkins „Stabat Mater“. Ahıskal trat auch als Solistin in der Weltpremiere von Can Atillas Symphonie Nr. 2 “Gallipoli – das 57. Regiment” auf dem Humanitären Weltgipfel in Istanbul auf, an dem viele führende Persönlichkeiten der Welt teilnahmen. Seither hat sie das Stück mehrfach aufgeführt und ist bis heute die exklusive Interpretin des Sopransolos dieses Stückes. Ihre Stimme ist auf der Aufnahme dieses Werkes mit dem Bilkent Symphony Orchestra beim Label Naxos zu hören. Ahıskal ist auch eine Liebhaberin der Kammermusik und war in vielen Kammermusikprogrammen mit Ensembles wie dem Hezarfen Ensemble, dem Ahıskal Baroque Ensemble, dem Orchestra PrusArt und dem Akademischen Kammerorchester der Universität Mersin zu hören.

Immer vielseitig stieß Ahıskal auch in Pop-Genres vor. Als Leiterin des A-cappella-Ensembles The Royal Pitches der University at Buffalo, nahm Ahıskal zu Beginn ihrer Karriere mit dem Ensemble drei Alben mit Popmusik auf und koproduzierte diese. Ahıskal führte, inszenierte und sang auch bei dem Opernprojekt Da Capo: A Buffalo Debut. Sie liebt jeden Aspekt des Gesangs und liebt es daher auch, ihr Wissen mit anderen zu teilen. Während sie in der Türkei lebte, gründete sie die Opernabteilung am Staatlichen Konservatorium der Akdeniz Universität (Antalya) und war an der Gesangsfakultät der Opernabteilung des Staatlichen Konservatoriums der Ankara Universität tätig, wo sie Gesang, Italienische und deutsche lyrische Aussprache unterrichtete. Sie gab Meisterklassen an verschiedenen Universitäten in İzmir, Konya, Mersin (Türkei) und Braga (Portugal). Außerdem unterhielt sie Privatstudios in den USA, der Türkei und Deutschland.

Angela Ahıskal schloss ihr Gesangsstudium an den Aufführungsprogrammen an der State University of New York at Buffalo, der Hartt School of Music (Connecticut) und dem Center for Advanced Studies in Music (Istanbul) ab. Seit 2016 lebt sie mit ihrem Mann und zwei Söhnen in München.

Kira Lokotkova

Ballett, Charaktertanz, Folklore, Ballett Barre

Geboren 1966 in Leningrad. 1977 wurde sie Mitglied im Kinder-Tanzensemble „Kalinka“ unter Alle I. Slovak.
Studium: an der Choreografischen Balletthochschule Voronezh & an der Waganowa-Ballettakademie in Leningrad. Sie tanzte:

  • beim zeitgenössischen Ballett von Boris Ejfman in Leningrad
  • beim Ballett „Kapella“ unter der Leitung von Georgi Alexidse
  • in St. Petersburg
  • Modernes Ballett von Leonid Lebedew in Moskau
  • in vielen Gastspielen und Tourneeproduktionen
  • im Zirkus Krone
  • beim Operetten-Sommer am Deutschen Theater in München
  • bei diversen Ballett-Gala-Abenden

2001: Mitglied der Company “Ballet Classique München” unter der Leitung von Rosina Pop-Kovács
Seit 2001 als Pädagogin für Klassisches Ballett, Folkloretanz und Floor-Barre/Bodenexercise tätig.
Sie arbeitet u.a. am Landesleistungszentrum für rhythmische Sportgymnastik in München.

Bernard Kralijevic

Tänzerische Früherziehung, Ballett

Bernard Kralijevic begann bereits im Alter von sieben Jahren die Ausbildung zum klassischen Tänzer an der Hochschule für Musik & Theater in seiner Heimatstadt München.
In dieser Zeit trat er jährlich bei der Matinee der Ballettakademie & zahlreichen Ballettaufführungen der Bayrischen Staatsoper auf. Zu diesen zählten Le Corsaire von Ivan Liska und Illusionen von Schwanensee von John Neumeier.
Außerdem tanzte Bernard mit der Kompanie Ballet classique unter der Leitung von Frau Rosina Kovacs-Pop das Pas de deux im ‚‚Nussknacker‘‘ sowie das Pas de trois in ‚‚die Jahreszeiten‘‘.

Nach acht prägenden Jahren setzte Bernard seine Ausbildung an der renommierten Ballettakademie der Wiener Staatsoper fort.
Dort wirkte er neben zahlreichen Schulvorstellungen an unzähligen Aufführungen der Wiener Staatsoper mit. Er tanzte bei Galas und beim weltberühmten Wiener-Opernball.

2017 beendete Bernard mit Erfolg seine Ausbildung zum professionellen Balletttänzer in Wien und begann sein Studium der Humanmedizin an der LMU zurück in München.

Dinis Cordeiro Meirinhos

Gitarre

Dinis Meirinhos ist ein in Portugal geborener Musiker, der zur neuen musikalischen Generation von Gitarristen gehört. Er wurde am Conservatório da Jobra und später an der Universität von Porto in klassischer Gitarre ausgebildet. Er studierte an der Nationalen Liszt-Akademie in Budapest bei András Csáki, an der er die volle Klassifikation erhielt. Er gewann zahlreiche Preise bei Wettbewerben in Portugal und im Ausland und spielt regelmäßig als Solist, mit Ensemble oder Orchester u.a. in Deutschland, Kroatien, Österreich, Ungarn und Portugal. Er widmet sich auch der Komposition und hat bisher mehrere Stücke für Sologitarre und ein Konzert für Orchester und Gitarre geschrieben, das er selbst gespielt hat. Gegenwärtig schließt er seinen Master-Abschluss in klassischer Gitarre an der Hochschule für Musik und Theater München bei Professor Franz Hálasz ab.

Gast­dozenten

Julian Felix

Schauspiel

studierte 2013 bis 2017 an der Münchner Otto-Falckenberg-Schule für Schauspielkunst.

Für das Recherche-Drama „Reichstheaterkammer“, (Premiere am 12. Februar 2016 in den Münchner Kammerspielen) übernahm er eine Hauptrolle, in Film- und Fernsehproduktionen stand er sowohl vor der Kamera als auch als Regisseur am Set, wie zuletzt bei „Polizeiruf 110 – Das Gespenst der Freiheit“ (2017), „ Lazaros“, „Mona Lisas Lügen“ und „Deutschland geerbt oder nach dem Herbst kommt der Winter“.

Julian Felix ist ein begnadeter Schauspieler, spricht Englisch, Spanisch und Französisch und hat wertvolle Fertigkeiten in Musik, Sport und Tanz, die seine professionelle Darstellungskunst erweitern und bereichern. Zum Beispiel spielt er auch Schlagzeug, Saxophon, Klavier und Gitarre, kann gut fechten, boxen und Aikido kämpfen. Er tanzt phantastisch Samba und Hip-Hop – ebenso wie höfische Tänze.

An der Munich International School of Arts unterrichtet Julian Felix seit 2017.

Lucas Campara Diniz

Gitarre, E-Gitarre, Mandoline, Banjo

wurde in Santa Maria (Portugal) geboren. In Brasilien studierte er Musik an der Universidade Federal do Rio de Janeiro sowie Gitarre and der Escola Portátil de Música. Seit 2015 setzt er seinen Gitarrenstudium an der Hochschule für Musik und Theater München fort.
Über die Jahre nahm er neben dem Studium an zahlreichen Musikfestivals hauptsächlich in Brasilien, aber auch international teil.
Er gewann mehrere 1. Preise bei Gitarrenwettbewerben in Brasilien und war auch schon im brasilianischen Fernsehen zu sehen und hören.

Robert Phillips

Tanz, Ballett, Modern, Contemporary, Englisch, Deutsch als Fremdsprache

hat seine berufliche Tanzausbildung bei der renommierten Central School of Ballet, London abgeschlossen. Dort erlernte er neben seiner klassichen Ausbildung auch unterschiedliche Moderntanztechniken uvm. In seiner Karriere hat er unter anderem bei Northern Ballet Theatre, das Leipziger Ballet und die Theater Osnabrück, Kiel und Bremerhaven gearbeitet.

‘Mein Unterricht besitzt Elemente aus Cunningham und Release sowie Floorwork und Improvisation. Besonders Wert lege ich dabei auf das Zeigen von Dynamik und Fluss in der Bewegung.’

Oleg Chukhlieb

Gitarre, Ukulele, Banjo, Laute

Oleg Chukhlieb wurde  in Charkiw in der Ukraine geboren.

Von 2007 bis 2011 habe ich Anlagenbediengung an Charkiwer
Radio-technische Fachschule studiert und bekommen das Diplom mit
Auszeichnung. Seit 2012 studierte ich klassische Gitarre an der Nationale
Kunstuniversität von I. P. Kotljarewsky in Charkiw. In 2016 habe das
Diplom von Bachelor of Art bekommen. Nachdem Abschluss wechselte ich
meine Tätigkeit zur Alte Musik und ich habe die Laute spielen angefangen.
Ich hatte privaten Unterrichten und Kursen bei Evangelina Mascardi in
Deutschland, bei Hopkinson Smith in der Schweiz und Finland, bei Jan
Čižmař in Tschechien. Seit 2017 studiere ich die Laute an der Hochschule
für Musik in München.